Konzertberichte 2020

Crown of Glory

Album Release Party ohne Vorband

                                  

Déjà-vu im Old Capitol

So wird’s gemacht! Vor dem CD-Release zu zwei starken Songs, zwei Hammer Videos auf den sozialen Medien ver-öffentlichen. Dass eine- „Something“ ein Duett mit der ehemaligen Burning Witches Sängerin Seraina Telli. Eine ausser-gewöhnliche Lokalität für die Taufe des neuen Longplayers buchen und schon ist unser Interesse geweckt und wir tuckern Richtung Langenthal um mit den Melodic Metaler Crown of Glory ihr neues Album „Ad Infinitum“ zu taufen.

 

Angekommen im Oberaargau, waren wir gespannt auf die Lokalität das „Old Capitol“ und ob sie den guten Eindruck den sie uns in der Vergangenheit bei der Zollbrücker Rocknacht 2015 und am Biosphäre Rock Fest 2017 hinterliessen bestätigten können.

 

Das „Old Capitol“ bietet 700 Besuchern Platz, dass aber auf Grund des geforderten Corona Schutzkonzept’s nur zur Hälfte gefüllt wird. Es ist effektiv ein ehemaliges Kino mit grosszügiger Bar im hinteren Teil und natürlich einem Balkon den die Besucher auch nützen können. An diesem Abend war die ehemalige Lichtfilmstäte nicht ausverkauft aber sehr gut gefüllt.

 

Crown Of Glory nutzten die noch vorhandene Infrastruktur des ehemalige Kino’s gekonnt und spielten zu Beginn des Konzert’s auf der alten Leinwand einen fünf minütigen Konzertmitschnitt von der Rocknacht Tennwil 2019 ein.

 

Dann ging’s los mit Livemusik und dem Opener „Emergency“ und „Something“ vom neuen Album „Ad Infinitum“. Leider ohne Seraina Telli die mit Ihrer Band Dead Venus selber ein Konzert hatte. Doch was war da los ? Sänger Hene Muther war während den ersten beiden Songs kaum, ab Song drei „Infinity“ und vier „The End Of The Line“ ein wenig und nach Song fünf „The Hunter“ und sechs „Let’s Have A Blast“ passabel zu hören!!!!

 

Auch hatten wir den Eindruck dass sich Drums und Bass nahe am überschlagen waren und das Keyborad, dass eigentlich die Aufgabe hatte die Gitarren von Markus Muther und Hungi Berglas mit einen wohligen Sound- Teppich zu unterlegen praktisch inexistent war. Irgendwie wurden wir während der 105 Minuten dauernden CD Taufe das Gefühl nicht los das beschriebene mit „Crown of Glory“ schon mal erlebt zu haben. Und siehe da beim Blick in unsere Archiv und dem nachlesen der Konzertkritik vom Biosphäre Rock Fest 2017 hatten wir ein Déjà-vu, den damals schrieben wir:

 

Crown Of Glory die schon über ein beachtliches Renommee verfügen, was sich auch in der mitgebrachten Fan-Schar widerspiegelte wollten als nächstes die gute Stimmung weiter auf heizten. Nun am Einsatzwillen von Sänger Hene Muther und den restlichen fünf Musiker war nichts zu bemängeln. Dafür an der Tonqualität. Waren doch hauptsächlich die Drums und der Bass zu hören und noch ein Bisschen Gesang. Aber gerade die Gitarren und das Keyboard dass bei Power Metal mit Symphonic Rock Elementen die Finesse ausmacht waren kaum zu hören. Dass störte die COG-Anhängerschaft nicht und sie machten munter mit. Ob es blinde Fan liebe  war oder ob sie doch mehr hörten als wir sei dahin gestellt. An Muther & Co lag es nicht, eher am Ton...

 

Und genau so war es an diesem Spätsommer- Samstag-Abend bis zu den letzten zwei Songs „Inspiration“ und „The Calling“ auch wieder- leider!

 

Schade den Crown of Glory haben mit der neuen Scheibe „Ad Infinitum“ ein Knaller Album als Nachfolger des 2014er Longplayer’s „King vor A Day“ am Start. Starke Songs, die knallen und zum mitsingen und klatschen animieren.

 

Aber vom Hörvergnügen her, war’s an diesem Abend mangelhaft. Ob’s daran lag dass das Mischpult auf dem Balkon platziert war und nicht auf Bodenebene stand, wissen wohl nur die Götter. Es ist zu hoffen dass der Ton auf dem Konzertmitschnitt besser ist und so könnten wir dann das ganze noch einmal mit dem Sound nach unserem Geschmack geniessen. Und wir freuen uns schon auf 2021 am Mannried Open Air. Wo sie schon bestätigt wurden und beweisen werden dass die beiden suboptimalen Sound Erlebnisse purer Zufall war.

 

Anyway abgeschrieben sind „Crown of Glory“ für uns noch lange nicht, den dafür sind die Muther Brothers & Co zu gut!

 

Website Mannried Open Air

Website: Keine Vorband

Setlist:

Emergency
Something
Infinity
The End Of The Line
The Hunter
Let’s Have A Blast
Make Me Believe
Surrender
Master Of Disguise
Emporium Of Dreams
One Fine Day
What I’m Made Of
Pathfinder

 

Encore:

Inspiration

The Calling

   

 

           

Die Bilder:

Datum:                12. September 2020

 

 

Lokalität:             Old Capitol Langenthal

 

 

Eintrittspreis:       Fr. 25.00 (Vorverkauf)

Spieldauer:         21.05 - 22.30 Uhr

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